Alles Panik - oder was ?

Die Gasumlage kommt. Oder auch nicht. Russland macht mobil und droht der Ukraine mit Nuklearwaffen. Die Inflation steigt. Der weniger wohlhabende Teil der Bevölkering weiß nicht, wie man über die Runden kommt - und der wohlhabendere Teil jammert aus Solidirität mit. Klopapierhersteller kollabieren. Die Lieferketten sind teilweise kollabiert. Kleine und mittlere Betriebe fürchten um ihre Existenz. Den Tankstellen geht AdBlue aus. Und die Presse nimmt das Thema drohender Blackouts im Winter dankbar auf.


Wir sind soweit. Langsam scheint sich eine allgemeine Panik zu verfestigen, in der alles verschwimmt. Genau diese Situation ist für uns als Gesellschaft gefährlich. Sie beachtet nicht, wer tatsächlich in Existenznöten steckt (und zwar nicht nur in Deutschland). Und sie folgt der Tatsache, dass Panik blind macht. Genau auf diese These setzen der russische Präsident Putin und seine willfährigen Henkersknechte.


Die Bundes- und Landespolitk hilft uns in dieser Situation auch nur wenig. Anstatt sich als Notgemeinschaft zu verstehen, streitet man sich wie die Kesselflicker. Wer Mut hat (Habeck) wird geprügelt. Wer den Kopf einzieht (Scholz) ebenfalls. Auch wer Platitüden von sich gibt (Lindner) kommt nicht ungeschoren davon. Dabei würde uns in dieser Situation sehr helfen, wenn sich SPD, GRÜNE, FDP, CDU uns CSU zusammensetzen würden, um die Probleme gemeinsam anzupacken. Nicht dabei wären die russlandfreudlichen und nicht integrierbaren LINKEN sowie die AfD.


Ziel dieser echten konzertierten Aktion wäre es, klar zu analysieren, wer bald seine Energierechnungen gar nicht mehr bezahlen kann, welche Wirtschaftsbereiche gefährdet sind und wer sich zu unrecht an Finanzhilfen bedient. Mit diesen drei Analysen und der sofortigen Umsetzung von Gegenmaßnahmen, gepaart mit permanenter Information zu Einspamöglichkeiten von Strom- und Heizungsverbräuchen könnte rasch ein Abflachen der allgemeinen Panik eintreten.


Auch die Medien könnten hier die richtigen Schneisen schlagen und zielgerichtete Debatten öffnen, was helfen könnte. Stattdessen greift man die Panikthemen dankbar auf und steigert die Verunsicherung.


Also: zusammenstehen, den am Stärksten betroffenen rasch helfen, das Jammern der weniger oder nicht Betroffenen einstellen und endlich keine parteipolitischen Entscheidungen mehr treffen, sondern solche, die uns alle wieder zusammenbringen.




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