Die Gesellschaft stumpft ab!

Ein Live-Erlebenis heute nach dem Ausstieg in Lauffen a.N. nach meiner Fahrt im RE18 von Heilbronn nach Tübingen veranlasst mich, diesen Post zu schreiben. Der Zug: voll ! Schüler, Studenten. Pendler - und mittendrin ich (nach meiner Sprachförderung in Heilbronn) und eine junge Mutter mit Kinderwagen. Vor Ihr viele Menschen - und nach ihr ebenso viele, auch ich. Aus dem Zug ging es Dank der flachen Ausstiege für sie noch sehr gut, aber dann kamen die Treppen vom Bahnsteig runter und wieder hoch auf den Bahnhofsvorplatz. Nachdem ich bemerkte, wie sie ohne Hilfe begann, ihr Kind und den voll beladenen Wagen die ersten zwei Treppenstufen nach unter zu jonglieren, sprang ich ihr zur Hilfe und trug den Wagen mit ihr herunter - und wieder hoch, während die fröhliche Meute rauchend und lachend an uns vorüberlief. Ach ja, drei Stufen bevor wir oben waren, sprach mit ein junger Mann an, ob er mir (mir?? Oder der jugen Frau??) denn nicht helfen solle. Ich lehnte dankend ab. Was sagt mit dieses kurze Erlebnis? Hilfsbereitschaft = verschwunden, Gleichgültigkeit = gestiegen, Egoismus = in Reinkultur. Und ja, es stiegen VIELE Menschen aus dem Zug aus, nicht nur einige. Hat die Pandemie dafür gesorgt, dass die Hirne vieler Menschen taub und leer sind? Stumpft unsere Gesellschaft tasächlich so ab? Meinungen dazu sind gerne willkommen.....


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