Mühsame Verkehrswende in Konstanz

Die Stadt Konstanz ist die Heimat meines Freundes Markus Tittelbach. Im vergangenen Jahr hatte Konstanz die Chance auf einen Wandel hin zu einer nachhaltigen Klimawende verpasst und ihren bisherigen konservativen Bürgermeister knapp für nochmalige 8 Jahre im Amt bestätigt. Nun sind die Wahlparolen vorbei und die Klimaaktivisten müssen sich jeden Zentimeter Veränderung mühsam erstreiten. Statt einer nachhaltigen Mobilitätswende zählt jetzt wieder nur noch das Gejammer und das Weltuntergangsgerede des Konstanzer Handelsverbands, wenn weniger Autos direkt in die Fußgängerzone kämen . All die vielen Mobilitätsinitiativen der „Städte der Zukunft“ in der Welt werden mit einer solch rückwärts gewandten Mobilitätspolitik de facto für unsinnig erklärt. Die schöne Stadt am See wisse wohl besser, wie man wirkliche Städte der Zukunft definiert. Ein unglaubliche Kehrtwende zwischen Wahlpropaganda und Realität nach der Wahl. Auf der Homepage des Konstanzer VCD dokumentiert Markus sehr deutlich, was in Konstanz passieren müßte - und was an wenigen Maßnahme schon passiert ist. So hat Konstanz eine erste Protected Bikelane bekommen - und eine Zweite ist angekündigt: https://bw.vcd.org/der-vcd-in-bw/konstanz/


Ich halte diese Seite für gutes Beispiel einer unabhängigen, überparteilichen Plattform für die Mobiltitätswende in einer lebenswerten Stadt. Erwähnenswert sind auch weitere Berichte zur Mobilitätswende - unter anderem zu dem absoluten Chaos um die Gäubahn mit finaler Abkopplung des Fernbahnhofs Singen und damit "ewige Verdammnis" des gesamten Konstanzer Landkreises zum Autoverkehr - ohne jegliche sinnvolle Alternative für den Tourismus und dafür mit noch mehr Staus, Lärm und weniger Lebensqualität für die Bürger*innen.


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