Macht den September zum Second Hand-Monat !


Ihr wollt noch mehr gegen die Klimakrise tun? Ich habe von OXFAM einen Vorschlag erhalten, für den Ihr praktischerweise fast nichts tun benötigt: Kauft einen Monat (oder gerne auch bis Ende des Jahres) keine neue Oberbekleidung.

Der Aufwand ist relativ klein, aber die Wirkung ist enorm. Die Alternative heißt: Secondhand. Wer Secondhand statt neu kauft, schont Ressourcen, produziert weniger CO2, vermeidet Müll und macht ganz nebenbei dem aktuell Inflations-gebeutelten Portemonnaie eine Freude.



Warum Secondhand?

Die Produktion einer Jeans kostet mehr als 7.000 Liter Wasser, ein neues T-Shirt umrundet fast einmal die Welt, bis es bei uns im Schrank landet, und am Ende tragen wir etwa 40 Prozent unserer Kleidung fast gar nicht.



Ich empfehle dazu die Seiten 55-60 meines Buches "Der Preis der guten Lebens", also "nur" sechs Seiten, die Eure Einstellung zum Thema "Wie man sich kleidet, so lebt man" verändern werden. Die Auswirkungen unseres Konsums, angeheizt durch die exzessiv produzierende Fast-Fashion-Industrie, befördert den Klimawandel und schadet unserer Umwelt. Das belastet uns alle und treibt Menschen in wirtschaftlich benachteiligten Ländern noch weiter in die Armut.

Weltweit verursachen Textilien Jahr für Jahr unzählige Müllberge – in Deutschland mehr als der Kölner Dom wiegt.





Fast in jedem Landkreis gibt es mittlerweile mehrere Secondhand-Geschäfte. Auf der Webseite von OXFAM findet Ihr 55 Secondhand-Läden, die von OXFAM betrieben werden: https://shops.oxfam.de/shops



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